Projektarbeit in Deutsch, Folge 3

Das Deutschprojekt mit den Neunern wächst sich  zu einer großen Geschichte aus – arbeitsintensiv für mich und auch für die Schüler – zumindest für die, die das Vorhaben Ernst nehmen. Projektschulaufgaben habe ich ja schon einige gemacht (also eine konventionelle D-Schulaufgabe ersetzt durch ein Lesetagebuch o.ä.), doch dieses Jahr schießt das schon den Vogel ab. Vor einigen Tagen habe ich einen Zwischenbericht verfasst (Rückmeldung an das ISB in Bayern), das sind dann zusätzliche Arbeiten neben der Koordination der Gruppen, der Kontrolle der Zwischenergebnisse…Ich merke einfach, dass in der Schule – zumindest in der Mittelstufe – eine systematische Hinführung zur Selbstinstruktion, also einer echten Selbststeuerung, fehlt. Soll ich ständig antreiben? Soll ich es einfach dahin laufen lassen? Das macht mir immer aufs Neue Kopfzerbrechen, wie stark ich eingreifen soll…

Andererseits freut es mich schon, wenn der eigens eingerichtete Moodle-Kurs sich allmählich mit Leben füllt. Die Schüler machen Expertenchats mit Externen, erarbeiteten das Lerntagebuch als E-Portfolio begleitend zur Arbeit. Und insgesamt wissen sie auch immer besser, wie die Arbeit strukturiert wird und verstehen es die Gruppenprozesse selber ans Laufen zu bringen. Es geht vorwärts, die „storming“-Phase haben wir wohl überwunden!

0 Antworten zu „Projektarbeit in Deutsch, Folge 3“



  1. Noch keine Kommentare

Eine Antwort schreiben




Archive