Rettung für kaputte Schulen?

„Teach for America“ heißt die Initiative, die unter amerikanischen Elitestudenten nach künftigen Lehrern sucht und sie nach einer kurzen, aber intensiven Ausbildung für zwei Jahre an Problemschulen schicken. Wer glaubt, dass das nun niemanden interessiert, täuscht sich: 17.000 Bewerber bei 2400 Plätzen wollten einen Beitrag zur „Schulentwicklung“ leisten. Die zukünftige Elite Amerikas soll dabei für zwei Jahre – nach einer kurzen Ausbildung – an Problemschulen unterrichten. Hier das Programm auf der eigenen Webseite der Non-Profit-Organisation

Auch in England gibt es eine ähnliche Initiative.

Ist das eine Perspektive für deutsche Problemschulen? Laut Pressemeldung plant auch die KMK in Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen ein Trainingscamp um Referendare fit zu machen für die „Herausforderung Schule“ – anscheinend traut man der bisherigen Ausbildung das nicht zu. Zweifelhaft, ob die Ziele einer solchen Initiative vergleichbar sind mit dem amerikanischen und englischem Vorbild. Vielleicht reicht es ja schon sogenannten Problemschulen einfach früher zu helfen, bevor Bittbriefe in Zeitungen abgedruckt werden müssen. Mit ein bisschen mehr gesellschaftlicher Sensibilität für die Schule, aber auch mit mehr Lehrern und einer besseren Ausstattung müsste das möglich sein.

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