Wenn einer eine Reise tut…

Es war mal wieder soweit – alle Jahre wieder 3 Tage Schullandheim. Was der §5 LDO (=Aufsichtspflicht) für mich wieder alles an Überraschungen bereit hielt, war diesmal u.a. den Kopf in mindestens drei Himmelsrichtungen gleichzeitig drehen (Hinter der Burg gehts wirklich tief hinab…Runter vom Geländer…Heb deinen Müll auf….usw), Kotztüten von Schülern mit Pepsi-Haribo-Esspapier-Ravioli-Mischung entsorgen, Kurse im Bettenmachen („Ich habs wirklich geübt mit der Mama…“), lustige Spieleabende organisieren, stundenlange „Ich will sofort zur Mama“-Gespräche führen, Diskussionen mit Kollegen über den Mehrwert der Bettruhe um 22:00 Uhr und ob zwei Erste-Hilfe-Päckchen reichen für 90 Schüler. Ein schlechtes Gewissen thematisieren wegen der Reisekostenabrechnung (Geht das überhaupt noch?)…

Wir sind alle wieder gesund heimgekommen. Bedankt von den Schülern oder Eltern hat sich niemand. Nur eine Mutter hat mich kritisch angeschaut, weil ihr Sohnemann eine leichte Schramme hatte (Kissenschlacht) – ob die wohl den §5 kennt?

Trotzdem habe ich noch solchen Tage das Gefühl, etwas geschafft zu haben und die Schüler haben ein Stück zueinander gefunden. Den Kindern hat´s gefallen, mir auch. Und bedankt hat sich die Schulleitung bei uns Lehrern.

Na dann, bis zum nächsten Mal!

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