Es dreht sich wieder…

..das Tarifkarussel im öffentlichen Dienst. Hintergrund aller Debatten bildet die brummende Konjunktur, Mehreinnahmen von bis zu 180 Millionen Euro in die Staatskassen…Deshalb wird das Ende der Bescheidenheit gefordert – Nachbar Frankreich macht das schon mal vor, indem Sarkozy von einer Neubewertung des Lehrerberufs spricht (wobei franz. Lehrer weniger verdienen, ebenso wie etwa auch österreichische Kollegen, die aber weniger unterrichten müssen). Michael Sommer im Vorwort zum neuen E&W-Heft der GEW: „Am Ende jeder Tarifrunde sollte ein möglichst gerechtes Ergebnis stehen – ein Ergebnis, das Einkommen, Leistung, Wissen und Bildung, Verantwortung und Berufsbelastung angemessen entlohnt. “ Hm, klingt ja gut – aber genau da gehen  die Probleme an. Sollte eine differenzierte Bezahlung nach Fächern passieren? Soll nur noch der auf sein Gehalt kommen, der zusätzliches Engagement zeigt? Was ist mit der Personalplanung los, die alle Jahre wieder vor den gleichen Leer-Stellen sitzt und Rekrutierungsaktionen aus Personalagenturen zum „Innovationsmodell“ umtauft. Und – zählt das Argument, dass Beamte ja Arbeitsplatzsicherheit haben? Dann fragen wir mal Kollegen, deren Schulen schließen und die letzten Dienstjahre noch umziehen müssen. Oder Junglehrer, die nach dem Prinzip „fire and hire“ Dienst tun…

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