Noch nicht zu Ende gedacht,

aber ich fang mal an zu schreiben. Deshalb viele Fragezeichen…

Ich bin gerade auf einer Fortbildung zum Thema Formen der Leistungserhebung im Deutschunterricht. Ein absolut zentrales Thema, über das ich beispielsweise an der Uni praktisch nichts gelernt habe, in der Ausbildug nicht reflektiert wurde und man sich über die Jahre einfach aneignet – quasi die Normen aus dem kollektiven Unbewussten einer Fachschaft übernimmt?

Eine Korrektur muss, so die Aussage im Kurs, überall in Bayern gleich und einheitlich sein. Von den Korrekturzeichen angefangen (Scheinen sogar schulrechtlich verankert zu sein) bis hin zur Endnote und den typischen Kriterien (klar, angemessen, nachvollziehbar, eindeutig) – aber decken sich die Erwartungshorizonte in der Fachschaft? Was tun, wenn sie stark auseinanderklaffen und man Diskrepanzen von einer oder mehreren Notenstufen hat?

Beruhigt hat mich, dass wir alle in der FoBi und auch an der Schule zu 95% zu ähnlichen Schlüssen kommen, nur im Notengrad etwas verschieden.

Andere Frage: Haben moderne, offenere Formen etwas zu suchen im traditionellen Aufsatzunterricht? Also – Arbeits- und Entwicklungsportfolio statt herkömmlicher Schulaufgabentechnik? Kann man eine solche Schulaufgabe eventuell durch so etwas ersetzen? Werden Fortschrittsnoten einer Entwicklung nicht eher gerecht – sie kann positiv, aber auch negativ sein und stärkt die Verantwortlichkeit des Schülers?

Haben sich Projektschulaufgaben wirklich so durchgesetzt, wie es viele am ISB aufwärts meinen? Liegt der Vorbehalt nur in der vemeintlichen Mehrarbeit?

Kompetenzorientierte Aufgabenstellungen im DU – sieht man hier vor lauter Testfragen, in die man sich in eine Art Fragenrausch (Wir haben heute auch welche erstellt) hineinsteigert – wirklich noch den Mehrwert für den Unterricht? Kann man Lese- und Schreibkompetenz auf diese Art überhaupt messen? Und: Welche Schlüsse zieht ein Lehrer aus Vera&Co, wenn der Test mies ausfällt? Bringt das eine Schule dazu, ihr LehrLernkonzept zu überdenken – oder geht man zum Alltag über? Ermuntern solche Tests die Lehrer einer Schule zur Vernetzung, etwa bei Fragen  „Überdenken des Unterrichts“ oder dem „Entwickeln ähnlicher Test für Aufgabenkultur“? Hier kann man noch mehr drüber lesen…

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