Archive for the 'Medien' Category

Hörbücher kostenlos

Eine ganze Reihe kostenloser Hörbücher mit Ausschnitten aus klassischen Werken gibts es hier. In den Lizenzbedingungen steht extra, dass die Mp3´s für den Deutschunterricht freigegeben sind.

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Personal Moodle Trainer

Nach einigen Moderierten Online Seminaren habe ich vergangene Woche in Dillingen wieder mal einen Präsenzkurs gehalten zum Thema Moodle für Einsteiger. Offizieller Rahmen war die dortige Tagung „Moodle@school„.

8 Stunden Workshop wollte ich nicht mit schlauen Referaten a la „Grundkurs Konstruktivismus“  und einen kurzen Blick in die Plattform bestreiten, sondern alle Teilnehmer sollten im Sinne des eigentlichen Wortes  wirklich arbeiten:

  • einen eigenen Kurs anlegen
  • Grundeinstellungen und Formate ausprobieren
  • Funktionen des Editors: Themenblock gestalten
  • Anlegen von Arbeitsmaterial (Textseite, Links, Verzeichnisse)
  • Anlegen einiger exemplarischer Lernaktivitäten (Forum, Aufgabe, Glossar, Wiki)
  • Sichern und Wiederherstellen von Kursen

Dazwischen habe ich immer von meinen eigenen Erfahrungen berichtet und  die Hosen runtergelassen: mit Blick in eigenen Kursräume, Erfolgen und Desastern mit Moodle.

Da die Teilnehmer unersättlich waren (und das in den Osterferien!), haben wir sogar noch die Datenbank als Lernaktivität angeschaut. Es war ein sehr intensiver Kurs, alle waren hoch motiviert und wollten Moodle mit seinen  vielen Möglichkeiten austesten.

Klar ist, dass ein sinnvoller  Kurs im Rahmen des Unterrichts (egal ob begleitend oder voll virtuell) passend zu einem Unterrichtsthema so nicht gestaltet werden kann. Da fehlt die Zeit für wirklich Reflexionen und auch die Erfahrung –  aber dazu haben die Teilnehmer noch Gelegenheit, da die Plattform noch einige Wochen erhalten bleibt und ich auch noch als Begleiter in einem Helpdesk zur Verfügung stehe.

Ich bin sehr gespannt, was nach einige Wochen hier an Kursideen noch entsteht. Souverän empfand ich auch das Urteil der Teilnehmer am Ende des Workshops – als Anreiz habe ich ein paar Zitate gesammelt aus verschiedenen Blogs.

Moodlezitate Resümee der meisten Teilnehmer war, dass die didaktische Reflexion im Mittelpunkt stehen sollte. Sicher waren viele von der Einfachheit des Systems und den vielen Möglichkeiten sichtlich beeindruckt. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit, die der Personal Moodle Trainer (Danke an Eva Häuptle für die Co-Moderation im Kurs) nur noch am Rande begleiten kann: Die Passung für den eigenen Unterricht und für den eigenen Stil als Lehrer.

Nachkorrektur: Coypright

Wie heute der Bildungsklicker tickert, ist das Fotokopieren an Schulen auf eine veränderte rechtliche Grundlage gestellt worden. Ich weiß nicht genau, wie viele Kollegen überhaupt was von den Änderungen zum 1.8.2008 aufgeschnappt haben, geschweige  denn sich eingelesen haben…

Auf jeden Fall liest es sich so, dass man ein paar Seiten mehr kopieren darf als bisher. Kopierer sollten eine eingebaute Prozentfunktion besitzten, es sind max. 12% eines urheberrechtlich geschützten Werkes – dann schaltet er ab und eine freundliche Frauenstimme aus dem Kopierer spricht: „Guten Morgen, Sie haben Ihr Kopierkontingent überschritten. “ Das ist aber noch in der Entwicklung.

Irgendwie wurmt es mich in diesen Zusammenhang, dass manche Verlage im Lehrbuch kaum noch Aufgaben drin haben – sondern ein Materialband zum Kopieren einlädt. Mit der Konsequenz, dass die Kopienanzahl sprunghaft ansteigt. Auch wenn dies rechtlich zulässig ist, ob dies zum sparsamen Umgang anhält bezweifle ich.

Moodlen lernen

Kommende Woche soll ich eine „kurze Einführung in Moodle“ halten auf einer regionalen Lehrerfortbildung, nur für Medienberater und Systembetreuer. Das mache ich natürlich gerne, im Mittelpunkt stehen natürlich eigene Erfahrungen und Einblicke in die Praxis.

Nachdem ich das schon einige Male gemacht habe, oft in größeren Web 2.0-Zusammenhängen, hat sich dabei folgendes Vorgehen bewährt:

  • Kurze PPP, um Moodle etwas einzuordnen (Diesmal fange ich mit Moodle-Märchen an, die ich auf der Webseite von Thomas Lasic gelesen habe – sehr empfehlenswert mit vielen guten Tutorials!!! Danke an Christian für den Tipp!!!)
  • Dann zeige ich kurz 1-2 eigene Kurse und stelle sie in den unterrichtlichen Zusammenhang.
  • In einem Moodlelab habe ich exemplarische Aktivitäten und Potentiale von Moodle in ein Thema gestellt, dazu gibt es viele Materialien und Anleitung zum Selbststudium später…für die wirklich Interessierten.
  • Ein Probierkurs soll die Teilnehmer dazu anleiten, selbst einfache E-Tivities auszuprobieren (Forum, Datenbank, Glossar, Mindmap…)

Die letzten Punkte sind ziemlich voll, es wird mal wieder sehr eng zeitlich…Aber in einer Stunde Moodle vorzustellen, da braucht man eigentlich gar nicht anzufangen?  Dafür werden meine PPP´s immer schlanker…Wer will, kann sie hier mal ansehen: rlfb-moodle

Schulspiel 2.0

Gerade hat eine ganz junge Mitarbeiterin der ALP einen sehr interessanten Vortrag als Vorlauf zu einem Workshop gehalten. Thema: Serious games. Welche Arten gibt es, viele Beispiele dazu. Natürlich haben wir gleich über unsere ersten Telespiele gesprochen, also Pong oder den Flugsimulator (…bei dem man mit dem Wechseln der 5-Zoll-Disketten auf dem Commodore nicht mehr mitkam). Und das was es heute so alles gibt: McDonalds Videogame, luka oder blob oder das bekannte phun für verspielte Physikkollegen. Die Webseite der DW präsentiert hier regelmäßig gute Spiele. Eine Schülerin meiner 5er hat mir dieses Jahr schon die Lernspiele auf dem Nintedo gezeigt, in Japan wird sowas ja angeblich verstärkt eingesetzt und laut Cambridge-Studie sollen sie auch eindeutig die Lernleistung steigern. Spannende Sache, aber leider zu fremd für mich…Auf jeden Fall lohnenswert sich stärker damit zu befassen und welche Bedeutung sie im Unterricht einnehmen könnten – und sei es nur um Aufsatz zu trainieren: Wir schreiben Kritiken über solche Spiele.

Vermoodlet

Eine Überdosis Moodle habe ich in letzter Zeit mir selbst verabreicht: Seit knapp einem Jahr hat unsere Schule eine eigene Instanz und es ist nach wie vor Experimentierstatus. Genutzt habe ich Moodle in diesem Jahr vor allem als Projektmanagement-Plattform mit Schülern über einen Zeitraum von etwa 3 Monaten. Gerade arbeite ich auch die Lektüre in der 9. Klasse mit Moodle ab. Eine Einführung für Leher „Moodlen lernen“ habe ich gestrickt, dazu eine Art Spielwiese für das Ausprobieren aller möglichen eTivities. Mit wenig Erfolg.

Für die ALP Dillingen habe ich einen Kurs zum Thema MindMapping im DU erstellt und moderiert, das soll im kommenden Jahr auch ausgebaut werden mit neuen Themen für den Unterricht. Das – so hat sich gezeigt – ist auf jeden Fall eine spannnende und gewinnbringende Art der Online-Fortbildung.

Mit Hochdruck arbeite ich an einem Online-Seminar für das Fach Deutsch – da ich im kommenden Jahr als Seminarlehrer eingesetzt bin, halte ich es für sinnvoll Moodle in diesem Bereich zu nutzen. Dazu ein anderes Mal noch mehr…

Eine persönliche Auswertung für mich:

  1. Es muss sehr gut überlegt sein, wie Moodle sinnvoll eingesetzt werden kann um nicht zur bloßen Spielerei zu verkommen. Hausaufgaben-Hochladen um 17:30 Uhr ist für mich kein Szenario, für das man Moodle ernsthaft braucht. Da reicht auch der kommende Schultag mit Präsenzkontrolle und -besprechung.
  2. Spielregeln müssen klar sein, Moodle-Kurse sind keine Freiwilligenkiste für einige Streber und PC-Freaks in der Klasse. Termine sind verpflichtend, wer sie nicht einhält bekommt die „6“ oder eben eine andere Sanktion. Entschuldigungen müssen frühzeitig gesagt werden (Webausfälle u.a.)
  3. Tests über Moodle halte ich für eine sehr sinnvolle Sache und daran möchte ich im kommenden Jahr weiterbauen. Ob ich das so zählen lassen kann wie jeden anderen Leistungsnachweis, weiß ich nicht.
  4. Moodle, so heißt es, ist sehr einfach und intuitiv zu bedienen. Für Freaks ja, für den Durchschnittslehrer bedeutet es sehr große zeitliche Belastung und das Meistern von Herausforderungen – die sich nur rentieren, wenn ein content-sharing-Modell existiert. Soweit ich weiß kauft in England der Staat den Content ein und stellt ihn zur Verfügung.
  5. Weitere Ideen: Elternmoodle um Organisatorisches abzuwickeln und Kommunikation zu betreiben, Klassenleitermoodle für Klassleitergeschäfte, Vertretungsstunden-Kurse, die man einfach starten kann…

Moodle an sich ist zwar recht sperrig und nicht recht „mobil“ wie etwa Lams, dafür kann man sehr gut instruktionales Lernen mit klaren Strukturen und Zielen abbilden. Außerdem ist es kostenlos – allerdings fürchte ich: Für die Administration braucht es aber Profis und keinen Hobbyserver neben der Schul-Putzkammer. Das kostet zuviel Zeit und ein Kurs kann schnell eine beachtliche Speicher-Größe erreichen.

Spielerisch Internetsicherheit lernen

…zufällig bin ich auf verschiedene Seiten zum Thema gestoßen. Die klicksafe- oder Internauten-Initiative ist ja bekannt, letzteres eher für Grundschüler geeignet. Trotzdem kenne ich mehrere Beispiele, wo Jugendliche abgezockt wurden und Mahnungen von irgendwelchen Postkastenfirmen erhalten haben. Die Net-Gen (also die die Generation schuelercc+myspace+spinchat+youporn) ist weniger aufgeklärt als man denkt. Also bleibt es weiterhin ein Thema für den Unterricht – aber nur drüber dozieren ist auch dröge.

Wildwebwoods, im Rahmen irgendeiner EU-Initiave, gefällt zunächst durch cooles Design, die deutsche Sprachanwendung wird aber nicht konsequent durchgezogen – schon bald hat man nur noch englische Texte. Die Beschreibung der E-City Kometa, die man erreichen soll, klingt nach der rundum-sorglos-Werbung von Microsoft (Stell dir vor…) Für Kleinkinder zu kompliziert, für Jugendliche zu kindisch. Aber kreativ!!!

IRBI – -ein Kooperationsprojekt zwischen MS und LMU München, ist schön aufgemacht und klar strukturiert: Alltagsszenarien am PC (E-Mails öffnen ja oder nein, Passwörter anlegen…) sollen gelöst werden. Zunächst stört mich, dass ein MS-Programm installiert werden muss (Ist das denn wirklich sicher?), dann ist die Navigation etwas gewöhnungsbedürftig, bis man die eigentliche Aufgabe erreicht hat. Trotzdem: So in die Richtung sollte mit jugendlichen User ab Klasse 7 gearbeitet werden -gibts sowas in einer Online-Variante? Eventuell ließe sich sowas auch schön in Moodle umsetzen, aber so poppig gemachte Animationen fehlen dort dann natürlich…


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